Mittwoch, 25. Februar 2009

Europa, deine Hauptstädte


Bevor ich meine Reise nach Paris antrete, hier noch eine kleine Impression von meinem Kurztrip nach Berlin im vergangenen Dezember. Das Bild spiegelt die Stimmung, welche mir die Stadt vermittelte ganz gut wieder. Nun bin ich auf Paris gespannt.
Au revoir.

Montag, 23. Februar 2009

Auswertung der Bierumfrage

Beck's geht als klarer Sieger aus der Bierumfrage hervor. Mit 8 Stimmen erzielte die Bremer Marke nicht gerade einen Überraschungssieg. Platz 2 geht an das Prager Bier Staropramen mit 6 Stimmen. Nur knapp dahinter, mit 5 Stimmen, liegt die Schwarzbierfraktion mit ihrem geliebten Köstritzer. Erstaunlich fand ich die Beliebtheit von Diebels mit immerhin 4 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 14 Stimmen.
Der großen Verlierer der Umfrage sind im Übrigen die Hefeweizen. Zu Recht wie ich finde, zu Recht.

Samstag, 21. Februar 2009

Eine Parabel über die Zeit: Der seltsame Fall des Benjamin Button

Ich wusste, dass es nicht schlecht werden könnte, wenn David Fincher wieder einen Film mit Brad Pitt dreht. Diesmal ist es jedoch kein Thriller, sondern ein Drama, eine Liebesgeschichte: Der seltsame Fall des Benjamin Button (nach der gleichnamigen Short Story von F. Scott Fitzgerald), der als alter Mann geboren wird und sein Leben rückwärts lebt.
Ein wirklich großartiger Film, der sich in eines meiner neuen Lieblingsfilmgernres fügt: amerikanische Epenschinken. Der Streifen ist stolze 166 Minuten lang, zu keiner Zeit langweilig und fast vollkommen actionfrei. Toll.
Brad Pitt verkörpert den Protagonisten sehr eindringlich und bewegend. Von den 13 Oscars, für die der Film nominiert ist, wäre dieser vielleicht der meist gerechtfertigte; wobei die Kamera, Schnitt und Regie mich auch restlos überzeugten. Ich habe die anderen nominierten Filme und Hauptdarsteller zwar leider noch nicht gesehen, aber ich räume Brad Pitt bzw. dem Film insgesamt sehr gute Chancen ein. Aber auch die anderen Schauspieler, allen voran Cate Blanchett und Tilda Swinton haben hervorragend in den Film gepasst.
Wer also mal wieder einen sinnvollen, tiefgehenden Film sehen möchte, der Emotionen weckt (fast) ohne kitischig zu sein, dem empfehle ich Der seltsame Fall des Benjamin Button dringend. Man macht sich währenddessen und auch danach schon seine Gedanken um den Lauf der Zeit und das Altern. Spätestens, wenn man den "alten" Benjamin jünger werden und somit auf den Tod zugehen sieht weiß man: Egal wie herum die Uhr läuft - nichts währt ewig.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Wer den Ruhm hat, braucht für den Neid nicht zu sorgen

Wer hier klickt, findet einen Artikel aus dem heutigen Feuilleton der FAZ, das trotz vieler, nicht immer nachvollziehbarer Kritiken, immer noch das beste Deutschlands ist. Hin und wieder wissen die Redakteure nämlich, wann ein Roman, ein Musikalbum oder ein Kunstwerk gut ist und scheuen sich nicht, dies auch kund zu tun. Darüberhinaus verteidigt und bekräftigt die Redaktion auch gern ihre Meinung.

Im Falle des neuen Romans Ruhm von Daniel Kehlmann schließe ich mich bedingungslos an. Es ist wirklich unerträglich zu sehen, wie hierzulande mit der 1. Liga der Schriftsteller umgegangen wird, wenn diese es erst einmal soweit geschafft haben. Natürlich waren die Erwartungen nach dem Sensationserfolg Die Vermessung der Welt hoch, enorm hoch sogar. Aber auch ein Daniel Kehlmann, der mit seinen 34 Jahren schon auf so etwas wie ein Werk zurückblicken kann, ist "nur" ein Schriftsteller. Dass Ruhm mit dem Vorgänger nicht mithalten können wird, war den meisten Kritikern sicher noch vor der Veröffentlichung klar; und ganz unter uns, er kann es auch nicht.
Warum nicht? Beide Texte sind miteinander kaum vergleichbar, gar nicht eigentlich. Während Die Vermessung der Welt auf das eher klassische Historiengewand setzte, kommt Ruhm mit seinen neun, ineinander verwobenen Stories viel experimenteller daher. (Ein Fest für Formalisten.) Der doppelte Boden der Geschichte ist diesmal offensichtlicher, jedoch anspruchsvoller und viel wichtiger für den Text. Es geht um das komplizierte Verhältnis von Wirklichkeit und Fiktion. In der Vermessung konnte der Leser die satirische Abrechnung mit der Deutschen Klassik und ihre zahlreichen versteckten Anspielungen überlesen und die Story am Ende dennoch leicht verstehen. Ruhm hingegen fordert bis zuletzt die ungeteilte Aufmerksamkeit des Lesers. Ist es darum ein Buch ausschließlich für Germanisten und Literaturkritiker?
Natürlich nicht. Denn trotz der labyrithischen Verstrickungen der Stories untereinander ist das Buch so locker und leicht zu lesen, wie man es bisher von Kehlmann gewohnt war. Was man auch von Kehlmann gewohnt ist, und das ist dann doch der negative Aspekt am Buch, sind die Erzählmuster der einzelnen Geschichten, die doch stark an den Roman Mahlers Zeit erinnern.
Nein, an Die Vermessung der Welt kommt Ruhm nicht heran - kann es aber auch nicht und muss es schon gar nicht. Ich kann nur jedem empfehlen das Buch ganz unbefangen und aufmerksam zu lesen. Es ist bestimmt keine verschwendete Zeit.

Montag, 16. Februar 2009

Sonntag, 15. Februar 2009

Aktuelle Top 5

  1. Peter Fox - Schwarz zu blau
  2. Sono - Open the door (Saugeiles Konzert gestern!)
  3. Rainald Grebe - Reich' mir mal den Rettich rüber
  4. Farin Urlaub Racing Team - Zehn (live - natürlich!)
  5. Johnny Cash - I see the darkness

Bier!

Der Wunsch (inter)nationaler Prominenz ist mir Befehl. Es gibt eine neue Umfrage, fern ab von Kunst und Kultur.
Offiziell sind ja Semesterferien, also dachte ich mir, es ist angebracht über die Lieblingsbiersorten meiner Blogleser abzustimmen. Ihr seid zur Zeit sicher im Training und wisst, was euch gut schmeckt. Also beteiligt euch zahlreich. Mehrfachantworten sind möglich!

Freitag, 13. Februar 2009

Demokratie

Mit einer Rekordbeteiligung im Minusbereich, wie ich sie sonst nur von der Landtagswahl in Hessen kenne, ging die Umfrage zum besten amerikanischen Roman des 19. Jahrhunderts zu Ende. Ich habe mich dazu entschieden die Lesere dieses Blogs in Zukunft über populärere Dingen abstimmen zu lassen. Wieso? Weiß ich jetzt auch nicht so genau.

Montag, 9. Februar 2009

Dada Cinéma 1

video

1:00 min., Farbe, Deutschland 2009, Buch und Regie: Clark Nova, Kamera: a./Kodak Z740

Das unten stehende Foto dient zur Dokumentation der Dreharbeiten.


Samstag, 7. Februar 2009

Super Mario Bros.

Für alle, die meine nostalgische Vorliebe für Nintendo und Lego teilen.

Freitag, 6. Februar 2009

What is the best American novel in the 19th century?

Regarding my exam on American Literature (beginnings - present) I wrote today, I ask everyone of you to participate in the new survey. It refers to a real question that was in the written exam (not multiple choice!). I'm serious.

"What is the best American novel in the 19th century?"

Montag, 2. Februar 2009

Steve Martin's 100 Greatest Books

Einen etwas anderen und überaus amüsanten Kanon der Weltliteratur findet ihr hier. Meine Favoriten sind die Plätze 53 - 55, sowie Platz 85.